Ferocactus latispinus

Teufelszunge

Ferocactus latispinus

Die Teufelszunge ist ein kompakter, meist einzeln wachsender Kugelkaktus aus Mexiko. Charakteristisch sind die deutlich gerippten, graugrünen Triebe, feinen Randdornen und kräftigen, abgeflachten Mitteldornen, von denen einer oft auffällig hakenförmig gebogen ist. Die Dornen erscheinen je nach Herkunft oder Kulturform rot, braun, gelblich oder heller. Im Unterschied zu vielen anderen Ferocactus-Arten kann Ferocactus latispinus bereits an relativ kleinen Exemplaren blühen. Bei guter Kultur öffnet er seine auffälligen Blüten häufig im Spätherbst oder Winter. In Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt er jedoch eine frostfreie Topf-…

Pflege auf einen Blick

Licht
Ein vollsonniger, luftiger Platz fördert gedrungenen Wuchs und kräftige Dornen. Hinter Glas im Frühjahr schrittweise an direkte Mittagssonne gewöhnen, um Sonnenbrand zu vermeiden.
Wasser
Während des Wachstums durchdringend gießen und anschließend vollständig abtrocknen lassen. Im Winter nur bei anhaltender Schrumpfung sparsam wässern, niemals nach festem Kalender.
Boden
Ein überwiegend mineralisches, sehr durchlässiges Kakteensubstrat verwenden. Grobe Zuschlagstoffe wie Bims, Lava oder Kies verhindern verdichtete, lange feuchte Erde.
Winterhärte
Für Deutschland, Österreich und die Schweiz frostfrei kultivieren. Ein heller, trockener Winterstandort schützt vor Kälte-Nässe-Schäden; konkrete Freilandhärte ist nicht angegeben.
Wuchshöhe
Die RHS nennt eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 50 Zentimetern; bei dieser Art bleibt der Körper häufig kompakt und eher breit als hoch.
Giftigkeit
Eine spezifische Giftigkeit ist in den geprüften Fachquellen nicht belegt. Die kräftigen Dornen verursachen jedoch mechanische Verletzungen und erfordern einen sicheren Standort außerhalb der Reichweite von…

Botanische Einordnung

Cactaceae → Ferocactus → Ferocactus latispinus

Pflanzen und Überwintern

- Einen Topf mit Abzugsloch und nur wenig größerem Durchmesser wählen. - Mineralisches Kakteensubstrat mit Bims, Lava, grobem Sand oder Kies mischen. - Beim Umtopfen die Wurzeln auf Verletzungen und Fäulnis kontrollieren. - Nach dem Einsetzen einige Tage trocken halten. - Erst bei aktivem Wachstum… - Ab Herbst die Wassergaben deutlich verlängern und nur bei vollständig trockenem Substrat gießen. - Von November bis März hell, trocken und frostfrei aufstellen. - Kalte, feuchte Erde vermeiden, da Wurzeln und Pflanzenkörper schnell Schaden nehmen. - Während der Ruhezeit nicht düngen. - Bei zu…