Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)GiftigBildquelle: canva.com

Scharfer Hahnenfuß

Ranunculus acris

Der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) ist eine ausdauernde Wiesenpflanze mit leuchtend gelben, glänzenden Blüten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst er wild auf frischen Wiesen, Weiden, an Bachufern und an Wegrändern. Im Garten passt er besonders in naturnahe Pflanzungen, Blumenwiesen und extensiv gepflegte Rasenflächen. Er bevorzugt ausreichend feuchte Böden und wirkt am schönsten in lockeren Gruppen. Wegen seiner reizenden Inhaltsstoffe sollte er weder gegessen noch längere Zeit ohne Handschuhe angefasst werden.

Pflege auf einen Blick

Licht
Ein sonniger bis halbschattiger Standort fördert kompakte Stängel und eine reiche Blüte. In heißen Lagen schützt leichter Nachmittagsschatten vor starkem Austrocknen.
Wasser
Die Erde gleichmäßig frisch halten, besonders während Knospenbildung und Blüte. Bei längeren niederschlagsfreien Phasen morgens durchdringend gießen.
Boden
Ideal ist humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden mit gleichmäßiger Feuchte. Verdichtete Flächen vor dem Pflanzen tief lockern und bei Bedarf mit Kompost verbessern.
Winterhärte
Als heimische beziehungsweise etablierte Wiesenpflanze übersteht sie die Winter in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewöhnlich ohne besonderen Schutz.
Wuchshöhe
Je nach Standort und Konkurrenz erreicht die Art ungefähr 20 bis 90 Zentimeter. Auf nährstoffreichen, frischen Wiesen wächst sie meist höher als auf trockenen Flächen.
Giftigkeit
Frische Pflanzenteile sind giftig und können Haut sowie Schleimhäute reizen. Beim Pflanzen, Jäten oder Rückschnitt Handschuhe tragen und Pflanzenreste nicht verfüttern.

Botanische Einordnung

Ranunculaceae → Ranunculus → Ranunculus acris

Pflanzen und Überwintern

- Im Frühjahr oder Frühherbst in frostfreien Boden pflanzen - Einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit frischer Erde wählen - Pflanzabstand von etwa 25 bis 35 Zentimetern einhalten - Den Wurzelbereich nach dem Pflanzen gründlich einschlämmen - Nicht in dauerhaft vernässte Senken setzen Im Freiland in Deutschland, Österreich und der Schweiz meist zuverlässig winterhart. In schweren, nassen Böden können die Wurzeln durch anhaltende Staunässe geschädigt werden; abgestorbene oberirdische Teile erst im Spätwinter entfernen.