Rosa rugosa

Kartoffelrose

Rosa rugosa

Die Kartoffelrose ist ein kräftiger, dicht verzweigter Strauch aus Ostasien. Ihre stark runzeligen, ledrigen Blätter, große duftende Blüten und leuchtend roten Hagebutten machen sie über viele Monate attraktiv. Sie wächst auch an windigen, sandigen und salzbelasteten Standorten zuverlässig und eignet sich deshalb für robuste Hecken, Böschungen und Küstengärten. Gleichzeitig bildet sie durch Ausläufer dichte Bestände und kann sich außerhalb von Gärten ausbreiten. In naturnahen oder geschützten Lebensräumen sollte sie daher nur mit kontrolliertem Wuchs und ausreichendem Abstand verwendet werden.

Pflege auf einen Blick

Licht
Ein vollsonniger Platz fördert Blütenreichtum, dichten Wuchs und eine gute Hagebuttenbildung. Halbschatten wird toleriert, führt aber meist zu weniger Blüten und lockereren Sträuchern.
Wasser
Nach dem Pflanzen regelmäßig durchdringend gießen. Eingewachsene Sträucher vertragen zeitweise Trockenheit, benötigen bei anhaltender Hitze auf sandigen Böden jedoch zusätzliche Wassergaben.
Boden
Durchlässige Sand-, Lehm- oder kiesige Böden sind geeignet. Staunässe vermeiden; verdichtete Erde vor dem Pflanzen tief lockern und bei Bedarf mit mineralischem Material verbessern.
Winterhärte
Die Kartoffelrose gilt als sehr frosthart, doch die tatsächliche Leistung hängt von Sorte, Höhenlage, Bodenfeuchte, Wind und dem Alter der Pflanze ab.
Wuchshöhe
Je nach Herkunft und Standort erreicht der Strauch etwa 1 bis 2,5 Meter Höhe und kann durch Ausläufer ähnlich breit oder noch breiter werden.
Giftigkeit
Eine belastbare allgemeine Giftigkeitseinstufung ist nicht angegeben. Stacheln können verletzen; bei Hagebutten müssen die harten Samen und reizenden Samenhaare vollständig entfernt werden.

Botanische Einordnung

Rosaceae → Rosa → Rosa rugosa

Pflanzen und Überwintern

- Im Frühjahr oder Herbst mit Abstand zu Wegen und Grundstücksgrenzen pflanzen. - Wurzelballen vor dem Setzen gründlich wässern. - Pflanzloch mindestens doppelt so breit wie der Ballen ausheben. - Kompost nur sparsam in mageren Boden einarbeiten. - Ausläufer durch eine Rhizomsperre oder regelmäßiges Abstechen… In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Art meist zuverlässig winterhart. Schäden entstehen eher an frisch gepflanzten Exemplaren durch austrocknenden Frost, späte Fröste oder nasse, schlecht durchlüftete Böden. Standort und lokale Höhenlage beeinflussen den Austrieb.