Ulmus glabra

Bergulme

Ulmus glabra

Die Bergulme ist ein stattlicher, sommergrüner Laubbaum für große Gärten, Parkanlagen und naturnahe Gehölzpflanzungen. Sie entwickelt eine breit ausladende Krone, auffallend große, raue Blätter und eine graue Borke, die im Alter längsrissig wird. Ihre unscheinbaren Blüten erscheinen noch vor dem Laubaustrieb und werden überwiegend durch den Wind bestäubt. Wegen ihrer späteren Endgröße und der Anfälligkeit vieler Ulmen gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit braucht sie einen dauerhaft passenden Standort mit ausreichend Raum.

Pflege auf einen Blick

Licht
Ein heller bis halbschattiger Platz mit ausreichend Abstand zu Gebäuden, Wegen und Nachbargehölzen fördert eine gleichmäßige Kronenentwicklung.
Wasser
Der Boden sollte im Wurzelbereich gleichmäßig frisch bleiben. Bei Sommerdürre junge Bäume langsam und durchdringend wässern.
Boden
Geeignet sind lockere, nährstoffreiche Lehm-, Sand- oder Kalkböden. Verdichtete Schichten vor der Pflanzung aufbrechen und dauerhaft nasse Stellen meiden.
Winterhärte
In den meisten Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz überwintert die Art zuverlässig. Junge Exemplare an zugigen oder spätfrostgefährdeten Plätzen schützen.
Wuchshöhe
Je nach Standort kann der Baum etwa 30 bis 45 Meter erreichen und eine sehr breite Krone entwickeln.
Giftigkeit
Für Menschen, Haustiere und Weidetiere liegt hier keine ausreichend belastbare artspezifische Einstufung vor. Pflanzenteile vorsichtshalber nicht verzehren.

Botanische Einordnung

Ulmaceae → Ulmus → Ulmus glabra

Pflanzen und Überwintern

- Im Herbst oder zeitigen Frühjahr pflanzen, solange der Boden frostfrei ist - Einen Standort mit dauerhaft ausreichendem Kronen- und Wurzelraum wählen - Pflanzloch mindestens doppelt so breit wie der Wurzelballen ausheben - Verdichtete oder staunasse Bereiche vor dem Pflanzen tiefgründig lockern - Nach dem… In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Bergulme grundsätzlich winterhart. Junge Bäume profitieren in exponierten Lagen von einem geschützten Pflanzplatz und einer Mulchschicht gegen starke Bodenwechsel. Spätfröste können den frühen Austrieb schädigen.